Es zeichnen sich für dieses Jahr eine ganze Reihe von Trends (Technik, eReader, Globalplayer, Verlage, Self-Publishing, Verlagswelt, Social Reading) rund um das elektronische Buch ab, die möglicherweise enorme Veränderungen im Verhältnis zwischen Leser und Autor nach sich ziehen werden.
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Neueste Untersuchungen zeigen, knapp 90 Prozent aller Internetnutzer haben bereits die unterschiedlichsten Waren im Internet gekauft. Dabei wurden nicht nur die klassischen Online-Marktplätze genutzt, sondern besonders beliebt sind Auktionsplattformen.
Seit Jahren haben sich Internetauktionen als gängige Handelsform im Netz etabliert. Dabei steckt hinter den Auktionen nicht nur mehr ein reiner Zeitvertreib, vielmehr eine neue Idee mit einer enormen Wirtschaftskraft. Längst stellt die elektronische Auktion für viele eine neue Form des Geldverdienens und der Produktbeschaffung dar. Dies gilt gleichermaßen für Privatleute und Gewerbetreibende. (Zur Lese-Probe >>)
Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von iBooks Author erntet Apple auf breiter Front Kritik für sein aktuelles Selfpublishing-Tool. Im Mittelpunkt steht dabei das eingeschränkte Verwertungsrecht. Hier verlangt Apple eine Ausschließlichkeit für die erzeugten eBooks, wenn diese kostenpflichtig verkauft werden sollen. Zudem kann Apple nach den Bedingungen der Software auch selbst entscheiden, ob das eBook überhaupt auf dessen Plattform veröffentlicht werden darf. Zudem kann ein eBook, das auf alle multimedialen Effekte von iBooks Author zurückgreift, ohnehin nur auf Apple Produkten (iPad, Reader-App oder iPhone) angezeigt werden. Lehnt Apple ohne Angaben von Gründen das produzierte eBook ab, hat der Autor das Nachsehen. Hier sollten sich Autoren sehr genau überlegen, ob zum jetzigen Zeitpunkt Apple überhaupt ein geeigneter Partner ist. Bleibt zu hoffen, dass Apple aufgrund der erhobenen Kritikpunkte die Verwertungsrechte nachbessert, was aber aus bisherigen Erfahrungen kaum passieren wird.
Der US-Sender NBC startet nach eigenen Angaben in das eBook-Geschäft. Unter dem Namen NBC-Publishing sollen zukünftig eigene elektronische Veröffentlichungen folgen. Basis sollen die Inhalte des eigenen Senders sein. Dabei konnte NBC bereits in der Vergangenheit einige interessante Veröffentlichungen auf den Markt bringen. Für den europäischen Markt sind die Ambitionen von NBC eher zweitrangig.
Unerlässlich ist ein zielgerichteter Einsatz der unterschiedlichen Werbemedien. Ein intelligentes Marketing-Mix stellt heute den Garant für den Erfolg eines Selfpublishers bzw. selbstständigen eBook-Autors dar. Wir haben für Sie eine Software-Lösung entwickelt, die sowohl für kleinere Verlage als auch für Autoren als kostengünstige Lösung bestens geeignet ist.
Im Frühjahr 2011 begann ich, an einer eigenen Homepage zu basteln, um meine Manuskripte vorzustellen, die über die Zeit im Regal verstauben. Da es sich überwiegend um Theaterstücke handelt, die ich für meine Off-Theatertruppe „Ensemble Kelele“ geschrieben hatte, gab es von Verlagen bei einem unbekannten Autor und dem Genre wie zu erwarten Absagen. Auf der Suche nach Software für die Homepage kam ich durch einen glücklichen Zufall aufs Selfpublishing von E-Books, was für meine Theaterstücke natürlich interessant war.
Das Umfeld der elektronischen Bücher entwickelt sich rasant weiter. Entsprechend wurden in dieser Ausgabe viele Details überarbeitet und ergänzt. Kritikpunkte, auf die uns unsere Leserschaft hingewiesen hat, wurden entfernt und durch neue Inhalte ersetzt. Auch die Formatierung wurde vollständig überarbeitet.
Bastei Lübbe bringt als erster Verlag in Deutschland ein rein digitales Programm auf den Markt – Digital First: Inhalte, die als Erstveröffentlichung in digitaler Form erscheinen, ob als App, E-Book, Audio-Download oder Read-&-Listen-Version. Die Produkte sind speziell auf die digitale Zielgruppe zugeschnitten und werden für alle gängigen Endgeräte entwickelt. Damit ist Bastei Lübbe der einzige deutsche Verlag mit einem kompletten Jahresprogramm für rein digitale Produkte.
Mit großen Schritten will Apple den Markt für Schulbücher erobern. Heute stellte dazu Apple mehrere neue Produkte vor. Unter dem Namen iBooks 2 präsentiert das Unternehmen eine spezielle Anwendung zur Präsentation von Lehrinhalten auf dem iPad. Dabei soll nach Aussagen von Apple die multimedialen und interaktiven Elemente im Mittelpunkt stehen. Zusätzlich soll der Nutzer problemlos Notizen und Anmerkungen einzelner Inhalte zuordnen können. Zunächst sollen entsprechende Schulbücher im englischsprachige iBook-Store von Appe verfügbar sein. Gleichzeitig wurde in New York die neue Anwendung iBooks Autor vorgestellt.
Es ist wieder soweit. Am Donnerstag lädt Apple erstmalig in diesem Jahr zu einer Präsentation ein. Dabei soll es zunächst um eine spezielle Lösung für Lehrbücher gehen. Doch die Gerüchte sprechen auch von einer Software zur Entwicklung von elektronischen Büchern (eBooks).
Die Reduzierung der Mehrwertsteuersätze in Frankreich und Luxemburg für elektronische Bücher könnte bald noch Nachspiel für die beiden Mitglieder haben. Die EU-Kommission droht mit einem Vertragsverletzungsverfahren. Auch in den USA ist die unterschiedliche Besteuerung von digitalen Büchern in Europa ein Thema.