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Alexa liest dein Kindle eBook vor

13. September 2017 – 15:25 | 801 views

In den USA war das Vorlesen mittels Alexa von beliebigen ebooks bereits seit vielen Monaten aktiv. Nun wurde seit geraumer Zeit diese Funktionalität auch für den deutschsprachigen Raum freigeschaltet. Unter der Bezeichnung Text-to-Speech wird diese Funktionalität auf folgenden Geräten unterstützt: Kindle Fire HDX, Kindle Fire HD, Kindle Fire, Amazon Echo, Amazon Tap und Echo Dot. […]

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eBooks im Selbstvertrieb die Chance für Autoren?

Erstellt von am 22. Dezember 2009 – 00:49Ein Kommentar | 1.366 views

Längst kämpfen viele kleinere Verlage um ihr Überleben. Dies gilt besonders für den Fachbuchbereich. Daher wäre der Wegfall der Buchpreisbindung für viele Verlage das sichere Ende. Folglich gibt es in diesem Bereich auch nur wenige Autoren, die hauptberuflich von diesem Geschäft leben können. Die meisten Autoren leben von anderen Einnahmen. Das Schreiben von Büchern ist in den meisten Fällen nur ein kleiner Nebenverdienst, der dennoch viel Ziel kostet. So bedarf es meist viel Begeisterung, ein Buch neben seiner eigentlicher Arbeit zu beschließen.

Dabei kalkulieren viele Verlage, dass von mehreren neuen Veröffentlichungen zumindest ein Titel etwas besser am Markt läuft. Dieser sorgt dann für die notwendigen Gewinne. Die anderen Titel werden dann meist nur noch als kostendeckend angelegt. Das eigentliche Problem haben dabei die Autoren. So sankt in den letzten Jahren bei vielen Verlagen immer stärker der Honoraranteil. Heute arbeiten viele Verlage mit einem Honoraranteil von rund 10 Prozent am Nettoverkaufspreis des jeweiligen Buches.

In Zahlen ausgedruckt heißt dies, dass rund 50 Prozent des Buchpreises auf den Handel entfallen. Bei einem Buchpreis von 20 Euro, bekommt der Handel 10 Euro pro Titel, von den restlichen 10 Euro bekommt der Autor 10 Prozent. Er verdient als rund 1 Euro pro verkauftem Titel. Läuft der Titel dann auch noch schlecht und werden beispielsweise nur 1.000 Exemplare am Markt abgesetzt, hat der Autor für eine Arbeit von zwei bis sechs Monaten rund 1.000 Euro eingespielt. Dieser Betrag muss natürlich dann auch noch versteuert werden.

Fallen die Preise pro Buch weiter, unabhängig ob es ein Buch oder ein eBook ist, fällt natürlich auch der Nettoverkaufspreis pro Titel. Am Ende verdient der Autor fast nichts mehr. Daher sind gerade für Autoren neue Modelle gefordert. Dies trifft besonders den Fachbuchbereich. Hier kämpft man sowieso mit kleinen Auflagen und sinkenden Preisen.

Eine Alternative bietet hier der Eigenvertrieb von eBooks bzw. die Zweitverwertung von bestehenden Titeln. Gerade ältere Titel bieten hier für Autoren die Möglichkeit, eine eigenverantwortliche Veröffentlichung eines eBooks anzuschieben. Bei vielen älteren Verträgen ist häufig die Umsetzung in eine digitale Form überhaupt nicht berücksichtigt. Dies kann eine interessante Alternative zum klassischen Buch darstellen.

Hinweis: Da wir zum Thema Eigenvertrieb von ebook viele Anfrage bekommen, wollen dieses Thema in nächster Zeit weiter vertiefen. An dieser Stelle sei auch das eBook „In nur 7 Tagen zum eigenen eBook“ zu empfehlen!

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