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Das Sterben der eBook-Reader (Teil 1)

Das Sterben der eBook-Reader geht munter weiter. Noch vor einigen Monaten kündigten unzählige Anbieter einen eigenen eBook-Reader an. Doch die meisten Geräte erblickten nie das Licht der Welt. Zumal die Konkurrenz von IPad (Apple) und Kindle (Amazon) wohl doch zu groß ist. Beide Anbieter haben das Kunststück vollbracht, sehr leistungsfähige Geräte zu einem interessanten Preis auf den Markt zu bringen. Gepaart mit der richtigen Marketingstrategie hatten so viele Mitbewerber schon im Vorfeld kaum eine Chance.

Doch grundsätzlich wäre es natürlich wünschenswert, dass weitere Konkurrenz-Geräte den Markt beleben würden. So können sich Apple und Amazon fast ungestört den Markt aufteilen, ohne dabei größere Innovationen hervorzubringen. Ist womöglich der eBook-Markt doch nur ein „Strohfeuer“, dass schon nach wenigen Monaten wieder erlischt? Schon vor einigen Jahren gab es eine kurze, aber heftige Reaktion am eBook-Markt und nach wenigen Monaten waren alle Anbieter wieder verschwunden. Bleibt also zu hoffen, dass nicht wieder eine vergleichbare Situation eintrifft.

Aufgrund der hervorragenden Absatzzahlen von Apple und Amazon wird diese Situation wohl kaum eintreffen. Doch ist momentan schon zu befürchten, dass sich beide Konzerne einfach nur den Markt unter sich aufteilen und kein weiterer Anbieter auftaucht. Wer also ein eBook mit einem entsprechenden Gerät lesen möchte, kann dann nur zwischen IPad oder Kindle wählen. Hier stellt sich wieder die alte Frage: Wer braucht wirklich einen eBook-Reader?

Teil 2: Apple und Amazon auf dem Vormarsch