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Alexa liest dein Kindle eBook vor

13. September 2017 – 15:25 | 820 views

In den USA war das Vorlesen mittels Alexa von beliebigen ebooks bereits seit vielen Monaten aktiv. Nun wurde seit geraumer Zeit diese Funktionalität auch für den deutschsprachigen Raum freigeschaltet. Unter der Bezeichnung Text-to-Speech wird diese Funktionalität auf folgenden Geräten unterstützt: Kindle Fire HDX, Kindle Fire HD, Kindle Fire, Amazon Echo, Amazon Tap und Echo Dot. […]

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Rechtsicherheit beim Spielen im Internet

Erstellt von am 7. März 2017 – 12:46Kein Kommentar | 1.277 views

Längst dient das Internet für viele Menschen als nützliche Quelle, wenn es darum geht etwas Spaß, Erholung und Ablenkung zu finden. Unabhängig ob man Autor, Friseurin oder Handwerker ist, man sucht das Spiel im Netz. Vermehrt greifen die Besucher auch zum Glücksspiel. Dabei ist besonders in Deutschland die rechtliche Situation für Spieler und Betreiber nicht völlig klar geregelt.

Grundsätzlich gilt, wer in Deutschland ein Glücksspiel im Netz betreibt und über keine offizielle Lizenz verfügt, kann sehr schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Allerdings gibt es im Gesetz keine eindeutige Aussage, ob nicht auch eine offizielle Genehmigung, die in einem benachbarten europäischen Land erteilt wurde, auch hier vor Ort ihre Gültigkeit besitzt.

Bisher gibt es keine klare Rechtsprechung beim Glückspiel im Internet

Die Rechtsprechung wird zusätzlich noch erschwert, dass in diesem Fall auch keine länderübergreifende Vereinbarung getroffen wurde. Für den normalen Nutzer stellt sich nun die wichtige Frage, ob er sich bereits selbst strafbar macht, wenn er ein Spielchen in einem Online-Casino wagt? Möglicherweise ist allein schon das Aufrufen eines Internet-Casinos strafbar, besonders wenn der Betreiber nur eine Konzession aus einem anderen Land besitzt?

Aktuell gibt es sehr unterschiedliche und teilweise auch widersprüchliche Auslegungen der zuständigen Rechtsprechung. Eigentlich macht sich ein Spieler nach gültigem Recht bereits strafbar, wenn er aus Deutschland eine Online-Casino aufruft, dass eine offizielle Lizenz aus einem anderen Land besitzt. Würde sich jedoch die betreffende Person in dem betreffenden Land befinden, wäre dies nach deutschen Gesetz völlig legal. Diese völlig überholte Auslegung des Gesetzes berücksichtigt überhaupt nicht den länderübergreifenden Charakter des Internets.

Was soll ein interessierter Anwender nun tun?

Grundsätzlich gibt es schon einige Casino-Betreiber, die auch eine offizielle, deutsche Lizenz besitzen. Ein deutsches Online Casino gibt es somit. Beispielsweise hat vor einigen Jahren das Bundesland Schleswig-Holstein knapp 50 offizielle Lizenzen vergeben.

Wer sich als Spieler nur auf diese lizenzierten Casinos beschränken will, muss keinerlei rechtliche Schwierigkeiten erwarten. Er kann seinem Spielspaß frönen, da die betreffenden Portale über eine korrekte Konzession verfügen. Wer absolute Sicherheit haben will, wirft einfach einen Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen des betreffenden Casinos. Meist muss der Anwender nicht lange nach der jeweiligen Lizenz suchen, da alle Portale aktiv ihre deutsche Lizenz bewerben.

Muss sich ein Online-Gamer berechtigte Sorgen machen?

Auch wenn der Nutzer ein Spielchen bei einem Betreiber wagt, der nur eine ausländische Lizenz besitzt, muss er sich keine ernsthaften Sorgen machen. Aktuell ist nicht eine einzige Verurteilung bekannt, die sich auf eine normale Teilnahme an einem Online-Glückspiel beruft. Selbst in den seltenen Fällen, bei denen gegen einen Spieler ermittelt wurde, kam es sehr schnell zu einer Einstellung des Verfahrens. Eine konkrete, Schuld konnte nie nachgewiesen werden.

Auch wenn es aktuell keine eindeutige Rechtsprechung bei Online-Spielen gibt, sollte sich jedoch jeder Spieler darüber klar sein, dass es sich hier um ein echtes Glückspiel handelt. Bei jedem Online-Casino wird mit „echten Einsätzen“ gespielt. Ein ungeübter Spieler kann hier in kürzester Zeit sehr viel Geld verlieren. Das Risiko ist somit enorm, auch wenn die Werbung immer nur von großen Gewinnen berichtet. Geld, das einmal verloren wurde, wird in keinem Fall ersetzt.

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