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Kindle Paperwhite

Der beste E-Book Reader am Markt? Der neue Kindle Paperwhite kann mit überarbeiteter Technik die Konkurrenz deutlich auf Distanz halten. Im direkten Vergleich zwischen dem ersten Modell des Kindle Paperwhites und dem aktuellen Modell gibt es eine Reihe von interessanten Neuerungen, die das Lesevergnügen noch deutlich steigern können.

Der Kindle Paperwhite präsentiert als erster Hersteller die sogenannte E-Ink Carta Technologie. Bisher verwendeten alle Hersteller von E-Ink Readern ein sogenanntes Schwarz-Weiß-Panel. Die neueste Generation von Displays zeigt nun eine deutliche Kontrasterhöhung. Dies gilt sowohl für die Schwarz- als auch Weißwerte. Zudem konnte auch die Darstellung bei Sonnenlicht deutlich verbessert werden.

Eine weitere technische Neuerung ist das sogenannte E-Ink Regal. Diese Technik sorgt dafür, dass bei einem Bildwechsel die betreffenden Farbpigmente des vorhergehenden Bildes deutlich schneller entfernt werden. So muss nun ständig das gesamte Display neu aufgebaut werden. Dies spart Strom und erhöht den Lesekomfort. Diese Technik ist aber auch bereits bei Sony oder Kobo zu finden.

Verbesserte Beleuchtung und schnellerer Prozessor

Auch bei der Display-Beleuchtung konnte der Kindle Paperwhite von Amazon deutlich zu legen. Besonders die deutlich verbesserte Gleichmäßigkeit des Lichtes fällt ins Auge. Nun gibt es keine Schattierungen mehr auf dem Display. An allen Stellen bietet der Reader nun eine gleichmäßige und ausgewogene Ausleuchtung. Dies ermöglicht ein deutlich angenehmeres und ermüdungsfreieres Lesen. Auch bei der Färbung des Lichts wird nun der Paperwhite endlich seinem Namen gerecht. Das bisherige bläuliche Schimmern fällt nun weg und bietet nun ein blütenweißes Licht.

Auch bei der Touch Technik wurde ein überarbeitetes und engmaschigeres System verwendet, dass auch auf einfache Berührungen mit präzisen Kommandos reagiert. Somit wurde die Fehlertoleranz durch falsche Berührungen deutlich reduziert.

Zudem hat Amazon auch beim Prozessor dem Kindle Paperwhite mehr Rechnerleistung spendiert. Rund 25 Prozent mehr Leistung sorgen dafür, dass der gesamte Seitenaufbau deutlich beschleunigt wird. Alle Aktivitäten am eReader laufen merklich schneller ab. Dies ist sowohl beim Umblättern als auch beim schnelleren Seitenaufbau im Internet sichtbar.

Viele neue Funktionen bei der Software

Doch auch bei der Software hat Amazon mit seinem neuen Kindle Paperwhite deutlich nachgelegt. Besonders ins Auge fällt die sogenannte PageFlip-Funktion. Über ein eingeblendetes, zusätzliches Fenster lassen sich so zusätzliche Informationen einblenden, ohne dabei die aktuelle Leseposition innerhalb eines E-Book-Titels zu verlassen. Dies ist beispielsweise bei Fachpublikationen interessant, wenn man beim Lesen zwischen unterschiedlichen Lesestellen hin- und her springt. Sie können aber auch schon mal ein Blick auf das Ende Ihres Romans werfen, wenn Sie vor Neugier den Schluss nicht mehr erwarten können.

Eine ähnliche Funktion bietet das sogenannte Smart-Lookup. Hier lassen sich zusätzliche Hintergrundinformationen über das integrierte Wörterbuch oder über das Internet in Wikipedia zu wirklich jeder Textstelle abrufen. Auch hierzu müssen Sie das eigentliche E-Book nicht verlassen, sondern die zusätzlichen Inhalte, Definitionen und Ergänzungen werden über ein zusätzliches Fenster eingeblendet.

Komfortabler Umgang mit Fremdsprachen

Auch bei der Integration von unterschiedlichen Sprachen legt der aktuelle Kindle Paperwhite zu. Erstmals lassen sich über eine Online-Anbindung an die Bing-Übersetzung aus dem Hause Microsoft nicht nur einzelne Begriffe in eine andere Sprache übersetzen, sondern ganze Textpassagen lassen sich so in eine andere Sprache überführen. Rund 15 unterschiedliche Sprachen stehen dabei zur Verfügung. Neben den üblichen Sprachen wie Englisch, Spanisch und Französisch stehen auch mehrere asiatische und exotische Sprachen zur Auswahl.

Doch der neueste Ableger aus der Kindle-Familie bietet für sprachbegeisterte Anwender noch weitere Neuerungen. Erstmals bietet der Paperwhite einen integrierten Vokabeltrainer, der selbstständig innerhalb eines Textes Begriffe sammelt, die man beim Lesen nachgeschlagen hat. Anschließend lässt sich diese Liste von Wörtern zum Vokabel-Lernen mit wenigen Handgriffen heranziehen. Zudem lassen sich über virtuelle Karteikarten die zur Verfügung stehenden Vokabeln auch intensiv lernen, was dem klassischen Pauken von Vokabeln sehr nahe kommt. Die bezogene Textstelle zu der jeweiligen Vokabel wird zusätzlich eingeblendet, was noch das effektive Lernen im direkten Kontext verbessert.

Zudem wurden viele Kleinigkeiten optimiert. So wurde die Nutzung der digitalen Lesezeichen deutlich erweitert oder die Online-Bindung an vielen Stellen verbessert. Mit dem Kindle Paperwhite hat Amazon eindrucksvoll die Spitzenposition bei den reinen E-Book Readern erneut übernommen. Momentan gibt es kein vergleichbares Gerät am Markt, das ein besseres Lesen von digitalen Inhalten bietet.

Weiterführende Literatur

Weitere Informationen zum Kindle Paperwhite unter Amazon >